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Das Wechselbad der Wechseljahre
 
Frau

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzjagen und Stimmungsschwankungen - über drei Viertel aller Frauen ab 45 leiden unter diesen Beschwerden in den Wechseljahren.  Doch wenn die Hormone nicht mehr produziert werden, muss nicht immer mit künstlichen Mitteln nachgeholfen werden.  Es gibt sanfte Therapien, die sehr erfolgreich sind - damit Sie auch in Zukunft körperlich und seelisch die Balance halten.

 

Unter Wechseljahren versteht man die Übergangsphase zwischen der Geschlechtsreife und der Altersperiode der Frau. In dieser Zeit, etwa ab dem 45. Lebensjahr, kommt es für die Dauer von 5 bis 10 Jahren zu einer hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers. Dabei kann das körperliche und seelische Gleichgewicht ins Wanken geraten.

Klimakterium (der medizinische Begriff für die Wechseljahre) leitet sich ab vom griechischen Wort "klimakter" - die Leitersprosse. Sie lässt sich als Sinnbild für die neue und nicht selten kritische Lebensphase jeder Frau verstehen: Das Klimakterium als eine neue Sprosse auf der Lebensleiter. Und es ist nicht die letzte Sprosse auf der Leiter, sondern der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Denn heute, angesichts höherer Lebenserwartung, verbringt eine Frau durchschnittlich noch ein Drittel ihres Lebens nach den Wechseljahren.

Das Klimakterium ist keine Krankheit, sondern eine ganz normale biologische Phase, eine "umgekehrte" Pubertät sozusagen. Doch diese Zeit des Umbruchs bringt gewaltige Veränderungen und nicht selten auch Beschwerden mit sich - körperliche wie auch seelische. Beschwerden, die durchaus Krankheitscharakter haben und sogar über Jahre andauern können.

In den Wechseljahren findet im weiblichen Körper eine hormonelle Umstellung statt, die von den Medizinern in drei Phasen eingeteilt wird. In der Prämenopause (prä = vor), die etwa ab dem 40. Lebensjahr einsetzt, stellen die Eierstöcke nach und nach ihre Funktion ein. Die monatlichen Hormonzyklen und die Monatsblutungen werden zunehmend unregelmäßiger. Schließlich kommt es zur letzten zyklischen Blutung, der so genannten Menopause. Im Durchschnitt erleben Frauen ihre Menopause mit etwa 52 Jahren. Nach der Menopause stellen die Eierstöcke die Produktion von Östrogen und Progesteron ganz ein. Diese dritte Phase des Klimakteriums wird Postmenopause (Post = nach) genannt.

Die verschiedenartigen Symptome werden wie folgt eingeteilt:

  • vegetative Beschwerden: körperliche Reaktionen, die sich nicht bewusst steuern lassen: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühle, Herzjagen und Kopfschmerzen;
  • psychische Beschwerden: Konzentrationsschwäche, Nervosität, starke Stimmungsschwankungen und Angstgefühle;
  • organische Beschwerden, die sich meist erst einige Jahre nach der Menopause auf Grund des Östrogenmangels einstellen; dazu gehören: Veränderungen der Schleimhäute (u. a. trockene Scheide), Veränderungen der Haut und des Gewebes (verminderte Elastizität und Spannkraft, aber auch unwillkürlicher Harnabgang - Inkontinenz), Verminderung der Knochenmasse mit dem Risiko, an Osteoporose zu erkranken, Veränderungen der Gefäße mit dem Risiko einer Arteriosklerose ("Arterienverkalkung").
 

Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau anders. Manche verspüren nur wenige Beschwerden, andere leiden dagegen so stark unter der Hormonumstellung, dass sie ärztliche Hilfe benötigen. Hinzu kommen in diesen Jahren meist wichtige soziale Veränderungen (die Kinder verlassen das Haus, Rückkehr ins Berufsleben, verändertes Selbstwertgefühl etc.) auf eine Frau zu, welche die individuellen klimakterischen Beschwerden nicht unwesentlich beeinflussen.

Nichts ist jedoch typischer für die Wechseljahre als die sprichwörtliche "aufsteigende Hitze": Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind die klassischen Beschwerden, die über drei Viertel aller Frauen im Klimakterium das Leben nahezu unerträglich machen. Bis zu 30-mal in 24 Stunden, Tag und Nacht!

Behandlungsmethoden
 

Hormontherapie
Künstlich hergestellte Hormonpräparate (Tabletten, Pflaster oder Gels) sollen vom Körper nicht mehr produzierte Hormone ersetzen. (Gegen die seelischen Begleiterscheinungen verschreibt der Arzt oft Antidepressiva, Tranquilizer oder Schlafmittel.) Durch diese "Hormon-Ersatz-Therapie", die oft über einen Zeitraum von vielen Jahren notwendig ist und den natürlichen Prozess lediglich in eine spätere Lebensphase verschiebt, können die meisten Wechseljahresbeschwerden gelindert werden. Sie wird jedoch von vielen Experten inzwischen nur noch bei Patientinnen mit sehr starken Beschwerden oder mit erhöhtem Osteoporose- und Arteriosklerose-Risiko für empfehlenswert gehalten. Denn die Behandlung mit Hormonen nach dem "Gießkannen-Prinzip" ist, wie zahlreiche Studien belegen, mit erheblichen Gefahren verbunden:

  • Erhöhung des Krebsrisikos (Brustkrebs, Gebärmutterkrebs);
  • Nebenwirkungen wie Übelkeit, Gewichtszunahme, Spannungsgefühle und Schmerzen in den Brüsten, Abbruchsblutungen.

Außerdem ist die Hormon-Ersatz-Therapie bei Patientinnen mit bestimmten Vorerkrankungen (Leberschäden, Blutgerinnungsstörungen, Gebärmutter- oder Brustkrebs) nicht empfehlenswert.

Grundsätzlich müssen Risiko und Nutzen einer Hormonbehandlung vom Arzt im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden. Doch wegen der Risiken und Nebenwirkungen lehnen immer mehr betroffene Frauen eine Hormon-Therapie ab. Sie suchen alternative, hormonfreie und nebenwirkungsärmere Behandlungsmöglichkeiten gegen ihre klimakterischen Beschwerden.

Therapie mit homöopathischen Arzneimitteln
Bestimmte natürliche Substanzen, die einen positiven Effekt auf die hormonelle Regulation haben können als sinnvolle und vor allem risikofreie Alternative zur Hormon-Therapie eingesetzt werden. Verschiedene Wirkstoffe können über ganz unterschiedliche Mechanismen die typischen Beschwerden lindern, die durch das gestörte hormonelle Gleichgewicht hervorgerufen werden. Außerdem sind diese Substanzen in der Regel nebenwirkungsfrei, gut verträglich und für eine Langzeitbehandlung sehr gut geeignet.

Ein homöopathisches Kombinationsmittel kann aus verschiedenen pflanzlichen und tierischen Ausgangsstoffen zusammengesetzt sein, die gemeinsam ihre Wirkung erzielen.

Eine solche homöopathische Wirkstoffkombination hilft erfolgreich gegen das gesamte Spektrum der typischen Wechseljahresbeschwerden - sowohl gegen die vegetativen als auch die psychischen.

Die häufigsten Wechseljahres- Beschwerden:
  • Hitzewallungen/Schweißausbrüche: 60-80 %
  • Schlaflosigkeit: 50-70 %
  • Antriebslosigkeit/Müdigkeit: 50-80 %
  • Nervosität/Reizbarkeit: 70 %
  • Vergesslichkeit: 65-70 %
  • Depressionen: 20-80 %
  • Kopfschmerzen: 40-80 %
  • Libidoverlust: 20-80 %
  • Gelenk- bzw. Muskelschmerz: 40-55 %
  • Herzklopfen: 20-50 %
  • Weinkrämpfe: 40 %
  • Missempfindungen der Extremitäten (z. B. Ameisenlaufen und Kribbeln): 25 %
  • Schwindel: 20 %
 
Abb. Sepia

Sepia
Leitsymptome:
Reizbarkeit, Gleichgültigkeit gegenüber geliebten Beschäftigungen, Abneigung gegen Gesellschaft, klimakterische Depressionen, Migräne, Hitzewallungen, Frösteln.

Abb. Sanguinaria canadensis

Sanguinaria canadensis
Leitsymptome:
Hitzewallungen, rechtsseitige klimakterische Migräne.

Abb. Cimicifuga racemosa Cimicifuga racemosa
Leitsymptome:
Typische Wechseljahresbeschwerden wie Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und nervöse Herzbeschwerden.
Abb. Ignatia

Ignatia
Leitsymptome:
Stimmungsschwankungen im Klimakterium,
stiller Kummer, Migräne.

In unserem Arzneimittel
Klimaktoplant® N
wurden diese Wirkstoffe vereint.
 

Auf der Produktseite können Sie eine weitergehende Informationsbroschüre downloaden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.klimaktoplant.de

Klimaktoplant N
  Produktinformation



Pflichtangaben:

Klimaktoplant®N
Enthält Laktose und Weizenstärke. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzklopfen, innere Unruhe, Schlafstörungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

 
   
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