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Sonnenbrand und Verbrennungen

Die Haut als äußere Umhüllung des Menschen erfüllt viele Aufgaben. So ist sie gleichzeitig Schutz-, Sinnes-, Ausscheidungs- und Wärmeregulationsorgan. Als äußerste Schicht des Körpers bildet sie eine wichtige Barriere gegenüber mechanischen, physikalischen, chemischen oder mikrobiellen Belastungen. Dazu gehören Druck, Reibung, extreme Temperaturen, UV-Strahlung, unzählige Chemikalien in allen Bereichen sowie Bakterien und Viren.

 

Diese Abwehrfunktion hat ihren Preis und macht die Haut sehr verletzlich. So kennt jeder die kleinen und größeren Wunden, die ihr täglich zugefügt werden.

Neben mechanischen Auslösern können auch die Einwirkung von hohen oder niedrigen Temperaturen sowie UV-Strahlen zu Verletzungen und Gewebszerstörungen führen. Je nach Auslöser sehen die Verletzungen verschieden aus. Die jeweils einsetzenden Reparaturmechanismen des Körpers sind allerdings die gleichen.

In die Gruppe der temperaturbedingten Verletzungen gehören Verbrühungen z. B. durch Wasserdampf oder heiße Getränke. Auch Verbrennungen durch den Kontakt mit der Herdplatte oder dem Lötkolben gehören hierher. Diese Verletzungen sind genauso wie die mechanisch bedingten meist sofort nach dem Kontakt mit dem Auslöser zu spüren. Ursache und Wirkung hängen zeitlich eng miteinander zusammen.

Anders ist das dagegen bei einem Sonnenbrand, einer besonderen Form der Verbrennung. Hier merkt man oft erst nach geraumer Zeit, was die UV-Strahlung bewirkt hat. Ein schöner Tag in der Sonne endet dann häufig mit mehr oder weniger starker Hautrötung, Brennen, Schmerzen oder sogar noch Schlimmerem. Auch die bleibenden Schäden der Haut durch wiederholte Sonnenbrände werden oft erst Jahre später offensichtlich. Während andere Verletzungen häufig durch Unachtsamkeit entstehen, werden die bekannten Gefahren der Sonnenstrahlung allzu oft bewusst als Preis für eine schöne (Urlaubs-) Bräune in Kauf genommen. Und dies, obwohl es eine ganze Reihe vorbeugender Maßnahmen gibt.

Was kann man selber zur Behandlung von
Sonnenbrand und Verletzungen tun?

Leichte, kleinflächige Verbrennungen ohne Blasenbildung werden über längere Zeit unter fließendem Wasser gekühlt, um die angestaute Wärme abzuführen. Anschließend können sie, wie auch ein nicht zu schwerer Sonnenbrand, mit kühlenden Gels oder Salben behandelt werden. Verbrennungen sollten besonders aufmerksam beobachtet werden, da ihr Schweregrad häufig erst nach 2 bis 3 Tagen richtig zu beurteilen ist. In jedem Fall ist bei Verbrennungen größerer Hautflächen, Blasenbildung, offenen Hautstellen oder Kreislaufsymptomen ein Arzt aufzusuchen. In diesen Fällen sollten die Verbrennungen nur mit einem sauberen, ggf. sterilen, Tuch abgedeckt werden. Keinesfalls sollten Medikamente oder Kosmetika auf die verbrannten Hautflächen aufgetragen werden. Vorsicht ist besonders bei Kindern geboten, da bei ihnen auch kleine Verbrennungen schon zu Komplikationen führen können. Also im Zweifelsfall besser den Arzt aufsuchen.

Zur Unterstützung der Heilung bei Verbrennungen sowie anderen Wunden bieten sich Präparate mit Auszügen aus der Ringelblume (Calendula officinalis) an. Die Ringelblume wurde schon im 12. Jahrhundert in Deutschland angebaut und ist heute noch in kräftigen Gelb- und Orangetönen als Zierpflanze in vielen Gärten zu finden. Sie hat eine lange Tradition in der Wundbehandlung. So werden auch in der Homöopathie Zubereitungen aus den frischen, oberirdischen Teilen der Pflanze zur Behandlung von Hauteiterungen und schlecht heilenden Wunden, insbesondere Quetsch- und Rißwunden mit Gewebszerstörungen, sowie bei Erfrierungen und Verbrennungen der Haut eingesetzt.

 

Die Blüten der Ringelblume enthalten wie alle Pflanzen eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, unter anderem Carotinoide und ätherische Öle. Trotz der jahrhundertelangen Anwendung ist auch heute noch nicht endgültig geklärt, welche Inhaltsstoffe im Einzelnen für die vielfältigen Wirkungen der Ringelblume verantwortlich sind. In experimentellen Untersuchungen wurden aber die altbekannten Beobachtungen bestätigt, dass Auszüge aus den Blüten entzündungshemmende, antibakterielle, pilzabtötende (fungizide), und granulations-, d. h. die Gewebsneubildung fördernde Eigenschaften besitzen. 

Die Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln aus Ringelblumen, wie die Calendumed-Präparate der DHU, haben sich erfolgreich bei der Behandlung verschiedenster Wunden bewährt.

Produktinformation Produktinformation
   

Pflichtangaben:

Calendumed® Creme
Enthält Cetylalkohol. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Hauteiterungen und schlecht heilende Wunden, Quetsch-, Riss- und Defektwunden, Verbrennungen und Erfrierungen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Calendumed® Salbe N
Enthält Cetylstearylalkohol. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Hauteiterungen und schlecht heilende Wunden, Quetsch-, Riss- und Defektwunden, Verbrennungen und Erfrierungen der Haut.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Calendumed® Gel
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete von Calendumed® Gel entsprechen dem homöopathischen Arzneimittelbild. Dazu gehören: Verbrennungen der Haut.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

 
 
   
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