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Rheumatische und rheumaartige Beschwerden

     

Was versteht man unter rheumatischen Beschwerden?
Bei "Rheuma" oder "rheumatischen Beschwerden" handelt es sich auf den ersten Blick um einen verwirrenden Sammelbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen mit unterschiedlicher Ursache und unterschiedlichem Verlauf.

     

Allen gemeinsam sind Schmerzen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates. Es können also Gelenke, Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln betroffen sein. Die Beschwerden reichen von gelegentlichem Ziehen im Schulter-Nacken-Bereich über schmerzhafte Funktionseinschränkungen bis hin zu ausgeprägten Verformungen der Gelenke. Fachleute unterscheiden hier drei verschiedene Erkrankungsgruppen:

1. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen:
Hierunter versteht man chronische Erkrankungen, die schleichend oder schubförmig verlaufen. Sie gehen mit Entzündungen im Bereich eines oder mehrerer Gelenke und des umgebenden Gewebes einher. Als Hauptsymptome treten Schwellung, Rötung, starke Schmerzen und Steifheit der Gelenke auf. Als Ursachen kommen u.a. eine genetische Veranlagung sowie Autoimmunprozesse (der Körper selbst bildet Abwehrstoffe gegen körpereigenes Eiweiß) in Frage.

2. Degenerativ-rheumatische Erkrankungen (durch Abnutzung bedingte): 
Hierunter versteht man Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels mit nachfolgender Knochenschädigung, auch bekannt als Arthrose. Degenerative Veränderungen lassen sich bei der Hälfte der Bevölkerung bereits ab dem 40. Lebensjahr nachweisen. Ab dem 65. Lebensjahr gibt es praktisch keinen Menschen mehr, der nicht von Abnutzungserscheinungen betroffen ist. Subjektive Beschwerden werden jedoch nur von etwa einem Viertel der Betroffenen angegeben. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzen, Schwellungen und im weiteren Verlauf um eine zunehmende Bewegungseinschränkung.

3. Rheumatische Weichteilerkrankungen:
Für diese Erkrankungsgruppe existiert keine einheitliche Definition. Man fasst unter dieser Bezeichnung die verschiedensten schmerzhaften Reizzustände an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und Bändern zusammen. Die Ursachen sind nicht entzündlich. Hier spielen vor allem körperliche Überlastung, einseitige Beanspruchung und falsche Haltung, beispielsweise bei vorwiegend sitzender Tätigkeit, eine Rolle. Auch klimatische Faktoren oder seelische Probleme und Stress sind als auslösendes Moment nicht zu unterschätzen.

Wie lassen sich rheumatische Beschwerden beeinflussen?
Ganz wichtig:
Die oben genannten Krankheitsbilder sind nicht zur Selbstbehandlung geeignet. Sie gehören zur Abklärung in jedem Fall in die Hände eines Arztes. Nur er kann anhand von Untersuchungen entscheiden, welche Art der Erkrankung vorliegt und gegebenenfalls die frühzeitige Behandlung durch einen Spezialisten veranlassen.
Bei leichten Beschwerden kann eventuell, auch als begleitende Therapie, die Anwendung homöopathischer Arzneimittel (z. B. Rhus toxicodendron Pentarkan® , Rhus-Rheuma-Gel N) sinnvoll sein. Dies sollte jedoch immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Aber:
Nicht jeder, der unter rheumaartigen Beschwerden leidet, ist auch an Rheuma oder Arthrose erkrankt. Auch "harmlose" Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden können mit quälenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen.

Gerade in der Winterzeit sitzt vielen das feucht-kalte Wetter "in den Knochen". Ein längerer Aufenthalt im Regen oder kaltem Wind kann die Beschwerden noch zusätzlich verstärken und jede Bewegung zur Qual werden lassen.

Für diejenigen, die eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben und kaum Zeit für Ausgleichssport finden, sind schmerzhafte Verspannungen häufig schon zum Dauerzustand geworden. Oft kommen dann noch Stress, seelische Belastungen und Schlafstörungen hinzu und die Beschwerden verstärken sich weiter. Dieser Zustand ist für die Betroffenen meist sehr belastend und so finden sie sich schnell in einem Kreislauf aus Schmerz, Anspannung und Überforderung wieder, der nur schwer zu durchbrechen ist.

Oder wer kennt nicht die Situation nach anstrengender körperlicher Arbeit, beispielsweise im Garten oder nach Renovierung: Man fühlt sich völlig "zerschlagen" und spürt schmerzhaft jeden einzelnen Muskel. Wer jetzt noch, eventuell berufsbedingt, die beanspruchten Gelenke und Muskelgruppen weiterhin überlastet, entwickelt oftmals hartnäckig anhaltende Beschwerden.

In solchen Fällen gibt es für die Betroffenen gute Möglichkeiten, durch frühzeitigen Einsatz homöopathischer Arzneimittel, beispielsweise aus der Pentarkan®-Reihe, die Beschwerden zu lindern. Bei den Arzneimitteln der Pentarkan®-Reihe handelt es sich um homöopathische Komplexmittel (Kombinationspräparate), die aus einer gezielt ausgewählten Kombination von maximal 5 Einzelmitteln bestehen. Diese Einzelmittel sind in ihrer Kombination sorgfältig auf ein bestimmtes Anwendungsgebiet abgestimmt. Sie unterstützen und ergänzen sich hier in ihrer Wirkung und ermöglichen dadurch die Behandlung eines breiten Symptomen-Spektrums.

Doch auch hier gilt: Sollten sich die Symptome unter der Behandlung nicht innerhalb einer Woche deutlich bessern bzw. sogar noch verschlimmern, ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Ein homöopathisches Komplexmittel hat sich zur Behandlung rheumatischer und rheumaartiger Beschwerden als besonders hilfreich erwiesen: Rhus toxicodendron Pentarkan®.

Rhus toxicodendron Pentarkan® enthält folgende 5 bewährte Einzelmittel:
 

Toxicodendron quercifolium

Deutscher Name : Giftsumach
Vorkommen: Heimisch in Nordamerika und Nordostasien. Als Zierstrauch auch in Deutschland zu finden.
Botanik: Strauch, bis 1 m hoch, Wuchsform: aufrecht, kletternd oder als Bodendecker. Blüten: weißlich-grün, Früchte: gelblich-weiß.
Arzneigrundstoff: Frische junge Triebe
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Rheumatische Beschwerden, wie Reißen, Ziehen und Steifheit; Überanstrengung von Muskeln und Sehnen

 

Bryonia

Deutscher Name : Rotbeerige Zaunrübe
Vorkommen: In Europa an Hecken, Zäunen und Gebüschen
Botanik: Kletterpflanze, ausdauernd, Stängel bis zu 4 m lang, Blätter: handförmig gelappt, Blütezeit: Juni bis September, Wurzel: hellgelb, zur Rübe verdickt
Arzneigrundstoff: Frische, vor der Blütezeit geerntete Wurzel
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Gelenkbeschwerden, Steifheit, ziehende, reißende oder spannende Schmerzen in der Muskulatur.
Schon in der Antike als Heilmittel bekannt.

 

Spiraea ulmaria

Deutscher Name : Echtes Mädesüß
Vorkommen: In Europa und Sibirien an feuchten Standorten
Botanik: Staude, bis 2 m hoch; Blüten: klein, gelblich-weiß, stark duftend, Blütezeit: Juni bis Juli
Arzneigrundstoff: Frische, unterirdische Teile
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Akute und chronische Gelenkschmerzen, rheumatische Beschwerden im Bereich der Muskulatur.

 

Cimicifuga

Vorkommen: Östliches Nordamerika, schattige, felsige Standorte
Botanik: Ausdauernde Pflanze, bis 2 m hoch, Blüten: klein, weiß, in schmalen Trauben, Blütezeit: Juli
Arzneigrundstoff: Frischer Wurzelstock mit anhängenden Wurzeln
Anwendungsgebiet: Krampfartige, nervöse Muskelschmerzen, HWS - Syndrom, Muskel- und Gelenkbeschwerden, allgemeines Zerschlagenheitsgefühl.

 

Urtica

Deutscher Name : Kleine Brennessel
Vorkommen: Weltweit, auf Schutthalden, an Wegrändern, an Häusern und Mauern
Botanik: Einjährige Pflanze, 10-60 cm hoch, Stängel und Blätter tragen Brennhaare, Blütezeit: Juli bis September
Arzneigrundstoff: Frisches, blühendes Kraut
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Rheumatische Beschwerden, Schmerzen und Schwäche in Muskeln und Gelenken, Beschwerden treten periodisch auf.

 
 
Toxicodendron quercifolium (= Rhus toxicodendron), Bryonia, Spiraea ulmaria, Cimicifuga und Urtica sind zum Teil bereits seit der Antike als Heilmittel bekannt und ergänzen sich hervorragend in ihrer Wirkung.

Unterstützend kann zur lokalen Behandlung zusätzlich Rhus-Rheuma-Gel N angewendet werden. Rhus-Rheuma-Gel N enthält die 3 Einzelbestandteile Toxicodendron quercifolium, Ledum und Symphytum ad usum externum, die sich ebenfalls zur Linderung rheumatischer Beschwerden sehr bewährt haben.
 

Toxicodendron quercifolium

Deutscher Name : Giftsumach
Vorkommen: Heimisch in Nordamerika und Nordostasien. Als Zierstrauch auch in Deutschland zu finden.
Botanik: Strauch, bis 1 m hoch, Wuchsform: aufrecht, kletternd oder als Bodendecker. Blüten: weißlich-grün, Früchte: gelblich-weiß.
Arzneigrundstoff: Frische junge Triebe
Homöopathisches Anwendungsgebiet: Rheumatische Beschwerden, wie Reißen, Ziehen und Steifheit; Überanstrengung von Muskeln und Sehnen

 

Ledum

Deutscher Name: Sumpfporst
Vorkommen:
Hochmoore, moorige Wälder in Nord- und Osteuropa, Nordasien, Nordamerika,
Botanik: Strauch, bis 1,5m hoch, immergrün, Blüten: weiß, stark duftend, Blütezeit: Mai bis Juni
Arzneigrundstoff: Getrocknete Zweigspitzen
Anwendungsgebiet: Muskel- und Gelenkrheumatismus, heftige, reißende Schmerzen.

 

Symphytum

Deutscher Name: Gemeiner Beinwell
Vorkommen:
Feuchte Wiesen, Bachufer in Europa und Westasien
Botanik: Ausdauernde Pflanze, bis 150 cm hoch, Blätter rau, kräftig behaart Blüten: blaurot, Blütezeit: Mai bis Juli
Arzneigrundstoff: Ad usum ext: Zur Blütezeit geerntete, frische oberirdische Teile
Anwendungsgebiet: Schmerzhafte Beschwerden der Gelenke.

Was können Sie sonst noch unterstützend tun?

  1. Entlastung der erkrankten Bereiche durch Schonung, gegebenenfalls vorübergehende Ruhigstellung mit Hilfe eines Verbandes
  2. Wärmeanwendungen: Rotlicht, Fango, heiße Bäder
  3. Massagen
  4. Physiotherapie: Vorsichtige Dehnübungen unter krankengymnastischer Anleitung
 

Zur Vorbeugung:

  1. Vermeidung einseitiger Beanspruchung von Muskeln und Gelenken
  2. Regelmäßige Bewegung: Spaziergänge, bei Arbeiten am Schreibtisch und PC immer mal wieder die Position wechseln, ab und zu aufstehen, einige Schritte gehen
  3. Kräftigung der Muskulatur und des Bewegungsapparates durch Krankengymnastik oder Ausgleichssport
  4. Entspannungsübungen: Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskel-entspannung, Atemübungen

 

Pflichtangaben:

Rhus toxicodendron Pentarkan®
Enthält 62 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Das Anwendungsgebiet leitet sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehört: Rheumatismus.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Rhus-Rheuma-Gel N
Enthält 15 Vol.-% Alkohol. Packungsbeilage beachten!
Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Rheumatische Schmerzen in den Gelenken.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

 
   
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