logo dhu
     
 

Okoubaka - der geheimnisvolle Urwaldbaum
Okoubaka ist nicht irgendein Baum: Die Einwohner Westafrikas, der Heimat Okoubakas, erzählen sich sagenhafte Geschichten über den stattlichen Hünen – und messen ihm gar Zauberkräfte bei. Das Besondere am Okoubaka-Baum ist seine Rinde deren Einnahme als Arznei auf die Volksmedizin Westafrikas zurückgeht. In den letzten Jahren hat sich Okoubaka zu einer sehr bewährten und vielseitig einsetzbaren Arznei in der Homöopathie entwickelt. Die geringen Mengen Rinde, die zur Herstellung in der Homöopathie notwendig sind, stammen nach wie vor aus Westafrika. Medizinmänner ernten die Rinde stets nach dem gleichen Muster, da ein Verstoß gegen das Ritual lebensgefährlich sein könnte, so der Mythos…

 
 
     
 

Nach Überlieferungen des westafrikanischen Stammes der Bini muss der Medizinmann, der das Heilmittel gewinnen möchte,dem Baum Geschenke überbringen und er darf sich diesem ausschließlich bei Tag oder Nacht nähern – jedoch nie bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Der Name "Okou baka" bedeutet in Agni, einem Dialekt der Elfenbeinküste, "death tree", Todesbaum. Tatsächlich verhindert der Okoubaka-Baum so gut wie jedes Baumwachstum in einem Radius von ca. 25 m. Der Stamm der Bini nennt den Baum "Okoubisi", was "großer Baum" bedeutet.

 
     
 

Ein stattlicher Baum
Okoubaka liebt es abgeschieden und wächst ausschließlich in den dichten Urwäldern Westafrikas. Er wird bis zu 40 Meter hoch, hat eine ausladende Krone und eiförmig längliche Blätter, die spitz zulaufen. Im Blütenbereich wachsen bis zu 15 Zentimeter lange Stacheln, die Früchte sind gelb, hart und ungenießbar. Der seltene Urwaldbaum Okoubaka aubrevillei gehört zur Familie der Santalaceae.

Der stattliche Baum, dessen Stamm bis zu 3 Meter Umfang erreicht, steht unter einem besonderen Tabu: Ausschließlich der Medizinmann darf sich ihm nähern und die als Arznei genutzte Rinde ernten. Über die geheimnisumwitterte Arznei erzählt man sich in den Heimatländern des Okoubakabaumes, in Ghana, Nigeria und der Elfenbeinküste, viele Geschichten.

Okoubaka – in der Volksmedizin eine Arznei gegen Vergiftung
Unter den Einwohnern Westafrikas wird die pulverisierte Rinde von Okoubaka teelöffelweise angewendet und gilt als unschätzbares Mittel mit entgiftender Wirkung.

 
 
  Überlieferungen handeln davon, dass man am besten nach einem Gastmahl vorsichtshalber einen Teelöffel voll von diesem Pulver nehme, sofern man der echten Freundschaft des Gastgebers nicht ganz sicher sei. Die Kraft der Arznei mache jeden Versuch den Gast zu vergiften sofort unwirksam. Tatsächlich haben pharmakologische Untersuchungen gezeigt, dass die in der Rinde enthaltenen Gerbstoffe, Catechine und
 
  Phenolcarbonsäuren eine bakterizide, entzündungshemmende und immunstimulierende Wirkung aufweisen.  
     
 

Okoubaka in der Homöopathie
Erst 1972 erschienen erste Erfahrungsberichte der homöopathisch aufbereiteten Rinde in Deutschland. Eine Homöopathin bekam als Dank für die erfolgreiche Behandlung eines Westafrikaners einen Teelöffel gestoßener Okoubaka-Rinde. Erste Anwendungsversuche waren von solch vielversprechendem Erfolg, dass man mehr Rinde nach Deutschland brachte und mit der systematischen Erprobung begann. Die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Okoubaka sowie seine sanfte und zuverlässige Anwendung machten eine rasche Verbreitung möglich.

Überall dabei und vielseitig bewährt, ist Okoubaka aus dem Schatz der Homöopathie nicht mehr wegzudenken. Haben Sie diesen bereits entdeckt?

 
 
Zum bewährten Einsatz von Okoubaka in der Homöopathie fragen Sie Ihren Apotheker oder nutzen Sie die informative Literatur:
z.B. Homöopathie – das große Handbuch oder Quickfinder – Homöopathie für Kinder.
  Homöopathie-Bücher Das große Homöopathie Handbuch Quickfinder Homöopathie für Kinder
 
Suchen Sie hier nach Einzelmitteln in unserer Datenbank!