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Pressemitteilungen der Deutschen Homöopathie-Union (DHU)
Karlsruhe, 14. April 2008
MdB Ingo Wellenreuther zu Besuch bei der DHU

Ingo Wellenreuther, Stadtrat und Kreisvorsitzender der CDU Karlsruhe sowie Mitglied des Deutschen Bundestages, besuchte am Freitag, 4. April 2008 die Deutsche Homöopathie-Union. Der CDU-Politiker zeigte sich von dem modernen Produktionsgebäude beeindruckt, in dessen Bau die DHU rund 25 Millionen Euro investiert hat. Um auch in Zukunft den ständig steigenden globalen Anforderungen an pharmazeutische Hersteller gerecht zu werden, hatte sich die DHU für den Neubau entschlossen, der vor wenigen Monaten in Betrieb genommen wurde. "Diese Investition ist ein deutliches Signal dafür, dass wir von einer weiter wachsenden Nachfrage nach homöopathischen Arzneimitteln und Dr. Schüßler Salzen überzeugt sind und uns klar zum Standort Karlsruhe bekennen", so Geschäftsführer Franz Stempfle im Gespräch mit Ingo Wellenreuther.

Homöopathische Arzneimittel werden von immer mehr Menschen geschätzt, da die Wirksamkeit unmittelbar erlebbar ist, und sie nebenwirkungsarm und preiswert sind, so Franz Stempfle weiter. Der Trend der Selbstmedikation sei ungebrochen: Homöopathie sowie die Therapie nach Dr. Schüßler seien längst Volksbewegungen geworden.

Die Besonderheiten der Therapierichtung – große regulatorische Anforderungen
Dr. Harald Orth (Leiter Herstellung/Pharmazie) führte Ingo Wellenreuther durch die modernen Produktionsräume des Unternehmens, das aktuell rund 500 Mitarbeiter beschäftigt. Der CDU-Politiker informierte sich über die regulatorischen Bedingungen und Herausforderungen, im Rahmen derer Arzneimittelhersteller der Besonderen Therapierichtung zu agieren haben.

Die DHU verarbeitet rund 1.400 Ausgangsstoffe in verschiedenen Potenzen (Verdünnungen), Darreichungsformen und Packungsgrößen. Daraus ergibt sich ein Lieferspektrum von über 400.000 Zubereitungen. Dies schätzen Therapeuten, die nach den Prinzipien der klassischen Homöopathie behandeln. Das große Lieferspektrum ist bedeutend für den Erhalt der Arzneimittelvielfalt. "In der Selbstmedikation ist die Zahl der eingesetzten Mittel jedoch überschaubar, die Anwendung ist einfach", erklärt Franz Stempfle. Bei vielen alltäglichen Beschwerden vertrauen immer mehr Menschen auf die Homöopathie – kaum ein Haushalt, in dem Mittel wie Arnica, Chamomilla, Nux vomica und einige andere nicht in der Hausapotheke vertreten sind.

Ingo Wellenreuther erfuhr, dass die große Mittelanzahl einen enormen organisatorischen und technischen Aufwand sowie hohe Kosten auf Herstellerseite nach sich ziehen: zum Beispiel bei der Beschaffung bestimmter Ausgangsstoffe, bei der Umsetzung neuer Gesetze, die auf Ebene der EU erlassen werden u. v. m. Bei Mitteln, die selten nachgefragt werden und deren Beschaffung aufwändig ist, steht auf der Kostenseite ein dickes Minus, erläutert DHU-Geschäftsführer Stempfle. Hersteller mit einer kleinen Anzahl an Arzneimittel seien hier im Vorteil. Ingo Wellenreuther sicherte der DHU zu, ihr beim Erhalt und der Weiterentwicklung der Homöopathie zu helfen. Der Stadtrat und Kreisvorsitzende der CDU Karlsruhe würdigte zudem das große Engagement des Unternehmens am Standort.

Kurze Information zur DHU
Die Deutsche Homöopathie-Union blickt innerhalb der Unternehmensgruppe Dr. Willmar Schwabe auf eine über 140-jährige Tradition zurück. Sie ist deutschlandweit der größte Hersteller homöopathischer Arzneimittel sowie der Dr. Schüßler Salze. Von Karlsruhe werden ihre Arzneimittel in viele Länder der Welt geliefert – Tendenz steigend.

Neben homöopathischen Einzel- und Komplexmitteln sowie den immer beliebter werdenden Dr. Schüßler Salzen stellt die DHU auch homöopathische Tierarzneimittel her.
 

Weitere Informationen:
Deutsche Homöopathie-Union (DHU)
Ottostraße 24
76227 Karlsruhe
Tel. 0721-4093-225
Fax 0721-4093-8225
Service-Telefon 0721-4093-181

Dr. Wolfgang Kern

wolfgang.kern@dhu.de
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