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Pressemitteilungen der Deutschen Homöopathie-Union (DHU)

Karlsruhe, 3. Mai 2010

Politischer Besuch von Bündnis 90 / Die Grünen bei DHU

Drei Politiker der baden-württembergischen Grünen waren am 3. Mai Gäste der Deutschen Homöopathie-Union (DHU). Die gesundheitspolitische Sprecherin Bärbl Mielich und die umweltpolitische Sprecherin Dr. Gisela Splett, beide Mitglied des Landtages, waren gemeinsam mit dem Karlsruher Gemeinderat Alexander Geiger zu einem Meinungsaustausch sowie zum Rundgang durch die Produktion am Standort Ottostraße und die Arzneipflanzenkultur in Staffort angereist.
 

von links:Alexander Geiger, Mitglied im Gemeinderat Karlsruhe, Bärbl Mielich, MdL, gesundheits-politische Sprecherin, Dr. Gisela Splett, MdL, umweltpolitische Sprecherin, Dr. Marc Thöle, Leiter Herstellung DHU.
 

Die Grünen-Politiker betonten ihr Interesse an der Homöopathie. Auf die Frage, wie sie das Anliegen, die Vielfalt der Therapieformen zu stärken, unterstützen können, wünschte sich DHU-Geschäftsführer Franz Stempfle vor allem Unterstützung in regulatorischen Belangen. Die Besonderheiten homöopathischer Arzneimittel würden von den Zulassungsbehörden oft nicht berücksichtigt und unerfüllbare Maßstäbe angelegt. Schon die Tatsache, dass DHU über ein Lieferspektrum von 400.000 unterschiedlichen Zubereitungen verfügt, mache dies deutlich, unterstrich Stempfle. Vor allem auf europäischer Ebene z. B. im Rahmen der EU-Zulassungen fehle oft das Verständnis für die in Deutschland seit Jahrzehnten etablierte und erfolgreiche Homöopathie.

 

Im weiteren Verlauf des Gesprächs formulierte Mielich den Wunsch, homöopathische Arzneimittel allen Schichten der Bevölkerung zugänglich zu machen. Dies sei laut DHU-Geschäftsführer Stempfle schon heute der Fall, da homöopathische Arzneimittel ausgesprochen preisgünstig seien und bereits zum allergrößten Teil direkt in der Apotheke von den Patienten gekauft würden. Grüne und DHU-Führung waren sich einig, dass diese Art des direkten Dialoges vor Ort ein wichtiges Instrument zum gegenseitigen Verständnis sei.

 
Im Anschluss an die Führung durch die hochmoderne Produktion in Karlsruhe präsentierte die DHU der Grünen-Delegation die Arzneipflanzenkultur in Staffort. Der firmeneigene Betrieb zum Anbau von Arzneipflanzen ist für den ökologischen Anbau zertifiziert und arbeitet nach den Good-Agricultural-Practice-Richtlinien (GAP). Auf einer Fläche von 12 Hektar werden in Staffort ca. 550 Pflanzenarten angebaut. Jährlich werden bis zu 60.000 kg Pflanzen geerntet, was ca. 40 Prozent des pro Jahr benötigten Pflanzenrohmaterials deckt.
 

DHU in Kürze:

Die im Jahr 1961 gegründete Deutsche Homöopathie-Union ist deutschlandweit der größte Hersteller homöopathischer Arzneimittel. Das Unternehmen DHU bekennt sich klar zum Standort Karlsruhe. Um auch in Zukunft den ständig steigenden globalen Anforderungen an pharmazeutische Hersteller gerecht zu werden, hatte die DHU u.a. rund 25 Millionen Euro in den Bau eines hochmodernen Produktionsgebäudes investiert, das im Herbst 2006 eingeweiht worden war. Neben einem umfangreichen Sortiment an homöopathischen Einzel- und Komplexmitteln sowie Dr. Schüßler Salzen stellt die DHU auch homöopathische Tierarzneimittel her.

Weitere Informationen:
Deutsche Homöopathie-Union (DHU)
Ottostraße 24
76227 Karlsruhe
Tel. 0721-4093-225
Fax 0721-4093-8225
Service-Telefon 0721-4093-181

Dr. Wolfgang Kern

wolfgang.kern@dhu.de
www.dhu.de
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